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Gestatten, Familie Wehrle

Seit mehr als 40 Jahren sind wir in der Schweiz die grösste Anbieterin von Brautkleidern und Festmode. Aus Ambition ist Tradition geworden. Dies spiegelt sich auch in einer Veränderung wider: Pronuptia ist heute LILUCA. Der Begriff setzt sich aus den ersten zwei Buchstaben der Namen meiner drei Kinder zusammen: Lilian, Luis und Caspar. Wir freuen uns, Ihre Träume in unseren Geschäften in Zürich, Bern, Lausanne oder St. Gallen erfüllen zu dürfen.
Urs Wehrle

Urs Wehrle von LILUCA: «Liluca ist mehr als nur eine Marke»
Vor fünf Jahren startete Hochzeitsausstatter Urs Wehrle, 55, einen gewagten Relaunch:
er firmierte den etablierten Namen Pronuptia in ein frisches LILUCA um und eröffnete gleichzeitig einen durchgestylten Flagship-Store an prominenter Lage mitten in Zürich.
Seine Intuition hat ihm Recht gegeben.
Mit Geschäften in Zürich, St. Gallen, Bern und Lausanne ist Liluca seit über 40 Jahren grösste Anbieterin von Brautkleidern und Festmode in der Schweiz.
Stand zu Beginn unter dem Label «Pronuptia» noch Mode aus Paris im Mittelpunkt der Kollektionen, so prägen heute trendige wie klassische Modelle führender Designer aus aller Welt das vielseitige Angebot.
Die Marke Liluca – zusammengesetzt aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen von Wehrles Kindern Lilian, Luis und Caspar– steht aber nicht nur für internationale Braut- und Festmode, sondern auch für besonders schweizerische Werte wie professionelle Beratung, hohe Servicequalität und natürlich Zuverlässigkeit.

Braut & Bräutigam Magazin wollte mehr von Urs Wehrle wissen.
Herr Wehrle, ist die Brautmode im Wandel?
Brautmode orientiert sich immer mehr an der Tagesmode. Diesen hohen Ansprüchen müssen wir genügen, zumal wir als urbanes Unternehmen insbesondere Städter ansprechen. Auf der anderen Seite dürfen wir das Angebot an traditionellen Brautkleidern mit viel Spitze und Tüll nicht vernachlässigen. In unserem Brautkleider-Sortiment spiegelt sich ein subtiler Mix aus Moderne und Tradition wider. Besondere Aufmerksamkeit schenken wir auch den Accessoires und Schuhen, die sich harmonisch in den Gesamtauftritt einfügen. Farblich muss alles stimmen.

Was zeichnet Liluca besonders aus?
Das gesamte Erscheinungsbild. Wir investieren sehr viel in unsere Verkaufsläden. Wir möchten die Braut schon am Eingang optimal «abholen» und ihr das Gefühl vermitteln, am richtigen Ort zu sein. Das setzt hohes Vertrauen, selektive Auswahl und Stilsicherheit voraus. Was den Service angeht, so versuchen wir den Bedürfnissen der heutigen modernen Frau anzupassen. Einige kommen mit einem genauen Bild vor Augen ins Geschäft, andere wünschen sich eine spezielle Beratung. Das können wir mit unserem bestens geschulten Team bieten.

Einige Hochzeitsmessen finden schon im Herbst statt. Beeinflusst das Ihren Einkauf?
Nein, die internationalen Hersteller arbeiten produktionsorientiert, das heisst, im Mai, Juni des Vorjahres können wir bereits die Mode für das darauffolgende Jahr bestellen. Wir besuchen die wichtigsten Messen in Barcelona, Mailand und Düsseldorf, kaufen also vorwiegend in Europa
ein. An der St. Galler Hochzeitsmesse im letzten Herbst präsentierten wir bereits unsere Kollektionen 2016.

Sie arbeiten mit über 20 namhaften Herstellern zusammen. Wo setzen Sie Schwerpunkte?
Die Kollektionen von spanischen Designern sind im Moment der Renner. Die Spanier verstehen es, die Tages- und Brautmode zu einem harmonischen Ganzen auf eine leichte, sehr ansprechende Art zu vereinen. Allen voran Raimon Bundó, der den Vintage-Style voll auslebt und mit fliessenden, die Figur umspielenden Schnittformen aus hochwertigen Materialien wie Seidentüll überzeugt.
Italienische Designer wie Guiseppe Pappini hingegen punkten mit zeitlos eleganten Kleidern im Couture-Stil, die sehr präzise in einer hohen Qualität gearbeitet sind. Bei uns ist sicher schon die Auswahl ein Erlebnis. Wie auch immer sich die Braut entscheidet, das Kleid muss zu ihr passen – und nicht umgekehrt.

Wie sieht es mit dem Bräutigam aus?
Bei der Männermode setzen wir ganz auf die beiden Kollektionen von Archetipo aus Italien. Die eine zeigt sich klassisch-elegant, die andere sehr trendig. Die begnadeten italienischen Designerinnen sind nicht nur sehr kreativ, sie verstehen ihr Handwerk und bringen unter dem Label ‚Cleofe Finati‘ jedes Jahr eine unglaublich innovative Kollektion heraus, was die Herrenmode weiter vorantreibt. Natürlich alles konsequent italienisch, vor allem auch, was die perfekte Verarbeitung angeht.

Sie sind bald 30 Jahre im Business – und kein bisschen müde?
Auf keinen Fall. Wer einmal vom Modevirus infiziert worden ist weiss, wovon ich spreche. Ich freue mich jedes Mal mit der gleichen Begeisterung und neuem Enthusiasmus auf die Kollektionen. Es ist immer wieder eine grosse Herausforderung und sehr spannend.

Was ist anders, seit aus Pronuptia Liluca geworden ist?
Wir machen keine Kompromisse mehr und sind eigenständiger geworden. Liluca soll als eigene Marke verstanden werden. Dafür haben wir viel investiert und werden es auch in Zukunft tun.

Werden Lilian, Luis oder Caspar in Ihr Unternehmen einsteigen?
Da wir ein Familienunternehmen sind, ist eine familieninterne Lösung durchaus absehbar. Aber für eine solche Entscheidung ist es noch verfrüht, meine Kinder sind zu jung. Luis ist in der Modebranche tätig, und wer weiss, was hier die Zukunft bringen wird. Aber vorerst bin ich ja noch da …